Ayers Rock Mietwagen
Um den berühmten und sagenumwobenen Felsen Ayers Rock, auch Uluru genannt, zu besichtigen, mieten Sie sich am besten einen Mietwagen, zum Beispiel in Alice Springs oder Yulara, den nächstgelegenen größeren Orten. Empfehlenswert ist eine Reservierung vorab über das Internet, da der Leihwagen dann bei Ankunft schon für Sie bereit steht.
Am besten geeignet für das australische Outback ist ein allradbetriebener Geländewagen, mit dem Sie problemlos auch nicht gut ausgebaute Wege befahren können. Anmieten können Sie sich einen Mietwagen in Yulara beim Vermieter Hertz, in Alice Springs gibt es eine größere Auswahl an Autovermietstationen wie Alamo, Avis oder Europcar.
Der Name Uluru stammt aus der Sprache der Ureinwohner Australiens, den Aborigines ab, und bedeutet "Sitz der Ahnen". Der Name Ayers Rock geht auf William Gosse zurück, der den Sandsteinfelsen 1873 nach dem südaustralischen Premierminister benannte. Seit ca. 20 000 Jahren leben im Gebiet um den Uluru die Anangu. Teile des heutigen Nationalparks wurden 1920 zu einem Reservat für Aborigines, später im Jahre 1985 wurde der ganze Park an die Ureinwohner zurückgegeben, die seitdem für die Erhaltung und Pflege des Gebiets zuständig sind. 1995 erhielten die zwei Inselberge Ayers Rock und Mount Olga wieder Ihre ursprünglichen Namen. Der Uluru liegt im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark im Northern Territory Australiens und gehört mit seinem Nachbarn, dem Kata-Tjuta, zum UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe. Beide, aus Sanstein bestehenden Inselberge, sind vor etwa 800 Mio. Jahren enstanden. Die Aborigines verehren vor allem die hinter dem Uluru gelegenen Wasserbecken, die als heilig angesehen werden. Wer das aussergewöhnliche Naturdenkmal besuchen möchte, kann dies problemlos mit einem Mietwagen bei seiner Tour durch Australien tun.
Um den Uluru ranken sich viele Traumlegenden der Ureinwohner, die unter anderem zur Erklärung von Unregelmäßigkeiten im Aussehen des Felsen dienen sollen. Hieraus erklärt sich auch die Heiligkeit bestimmter Plätze. Auch heute noch wird der Berg von den Aborigines als heilig verehrt. Der Besucher sollte wissen, dass er nicht am besteigen des Berges gehindert wird, allerdings sehen die Ureinwohner diesem Treiben nur ungern zu.
Bedacht werden sollte auch, dass der Aufstieg in der Hitze des Sommers sehr anstrengend ist, die Wetterverhältnisse sehr schnell wechsel können und der Abstieg bei Nässe kann sehr gefährlich werden, was mehrere Todesfälle und schwere Unfälle im Laufe der Zeit beweisen. Im vorab sollte der Besucher sichdarüber informieren wo Fotos gemacht werden dürfen, da dies an einigen stellen verboten ist und bei Zuwiederhandlung hohe Geldstrafen nach sich ziehen kann. Die schönsten Tageszeiten für eine Besichtigung sind Sonnenauf- und untergang.