Island - Die rauhe Schönheit
Längst hat es sich herum gesprochen: Abseits der beliebten Inseln im Mittelmeer gibt es auch im Nordatlantik eine große Insel, die es zu entdecken gilt: Island. Island ist mit 27 aktiven Vulkanen nicht nur die größte Vulkaninsel der Welt, sondern ist mit ihren gerade einmal 320.000 Einwohnern und einer Fläche von rund 103.000 Quadratkilometern auch ein ideales Reiseziel. Bei einer Lage von nur knapp unterhalb des nördlichen Polarkreises darf es deshalb nicht verwundern, dass das Klima ozeanisch kühl ist. Auch im Sommer steigen die Temperaturen selten über 15 Grad Celsius. Aber der Golfstrom sorgt dafür, dass es im Winter vergleichsweise warm bleibt.
Nur wenige Worte genügen, um die einzigartige Landschaft zu beschreiben: Vulkanismus, Wasserfälle, viele Flüsse und Seen. Ein Zehntel der Landesfläche sind mit Gletschern bedeckt. Wälder sind dagegen Mangelware. Das Zentrum der Insel, das Isländische Hochland, besteht aus einer wüstenähnlichen Landschaft und ist fast gänzlich unbewohnt. Island ist eine rauhe Schönheit, die es noch zu entdecken gilt. Wer mit einem Mietauto einen Entdeckungsreise durch Island starten möchte, findet sicher eine Autovermietung, welche das passende Gefährt für einen bereit hält.
Unterwegs mit dem Auto
Die weitläufigen Landschaften in Island, sowie die fast 5.000 Kilometer lange und durch die Fjorde an einigen Stellen stark zerklüftete Küstenlinie, lassen sich am besten mit dem Mietwagen einer Autovermietung erkunden. Viele Reisende nutzen als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Insel die Hauptstadt Reykjavik. Und da Reykjavík die Stadt mit dem weltweit höchsten Autoaufkommen pro Kopf ist, ist es auch nicht schwer, hier eine Autovermietung zu finden. Es ist empfehlenswert, ein Allradfahrzeug zu mieten, um auch das Hochland besichtigen zu können.
Bei Reykjavik handelt es sich um die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt mit zahlreichen Museen, der alten Domkirche und der Universität. Aber auch interessante architektonische Bauwerke neueren Charakters gesellen sich dazu. Das Wahrzeichen der Stadt ist Hallgrímskirkja, das größte Kirchengebäude Islands. Auch lassen sich an der Küste der Stadt nicht selten Wale beobachten.
Weiter geht es mit dem Leihwagen von hier aus Richtung Norden zum Mývatn. Der sogenannte Mückensee beeindruckt durch seine imposanten Lavaformationen. Im Süden der Insel warten dann der große Gletscher, der Vatnajökull, sowie der mit 2.110 Metern höchste Berg Islands, der Hvannadalshnúkur. Und etwa 40 Kilometer östlich von Reykjavik liegt ein Zeugnis aus den Zeiten der Wikinger: der Pingvellir. Der Platz gehört mit dem Wasserfall Gullfoss und den Geysiren des Haukadalur inzwischen zum Weltkulturerbe.
Keinswegs vergessen werden darf also ein Besuch mit einem Bad in einem der unzähligen Geysire oder in einer heißen Quelle, die das Land weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht haben und allerlei Potential für Mythen in sich tragen. Unterwegs trifft der Reisende nur vereinzelt auf Bewohner, denn auf 40 Quadratkilometer kommen nicht mehr als zwei bis maximal vier Häuser. Dafür begegnet man den bekannten Islandpferden: etwa 78.000 dieser robusten Tiere leben auf der Insel.
Bevor es wieder zurück zur Autovermietung geht, darf während der langen Fahrten durch das Land eines nicht fehlen: Der Genuss kulinarischer Spezialitäten. Es gibt zwei isländische Speisen, die jeder Reisende unbedingt probiert haben sollte: Hangikjöt, geräuchertes Hammelfleisch, und Skyr, eine joghurtähnliche Speise. Davon abgesehen stehen auf der Speisekarte der Einheimischen ganz oben Fisch und Meeresfrüchte.